Wieso ein Betriebliches Gesundheitsmanagement?

Ein Betriebliches Gesundheitsmanagement ("BGM") wird maßgeschneidert für jede Firma entwickelt. Betriebliche Strukturen und Abläufe werden analysiert, die gesundheitliche IST-Situation ermittelt und daraus Maßnahmen abgeleitet, um nachhaltig die Organisation, Arbeitsabläufe und das Verhalten am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten.

 

Die Beweggründe ein BGM einzuführen sind vielfältig. Ausschlaggebend können die gesellschaftliche Entwicklung oder unternehmensinterne Gründe (hohe Fluktuation, Fehlzeiten etc.) sein. Zunehmend positionieren sich Unternehmen jedoch auch präventiv, sei es, um Mitarbeiter durch betriebliche Sozialleistungen an sich zu binden, die Unternehmens-kultur zu fördern oder die Außenwirkung des Unternehmens zu verbessern.

Beweggründe BGM

Unsere heutige Arbeitswelt ist im Wandel: 

Die Globalisierung der Weltwirtschaft, der wirtschaftliche Strukturwandel von der industriellen Produktion hin zur Dienstleistung, immer kürzer werdende Informationszyklen und zunehmende Automatisierung sind nur einige der Entwicklungen, die unser Arbeitsleben nachhaltig verändert haben und weiterhin beeinflussen werden. Um langfristig die Position im Wettbewerb zu behaupten, müssen Unternehmen in der Lage sein, sich laufend den Marktbedingungen anzupassen und Veränderungsprozesse voranzutreiben. Als Folge werden Arbeitsprozesse und Organisation permanent auf ihre Effizienz überprüft. Bisher wenig im Fokus standen in diesem Zusammenhang die Auswirkungen auf die Mitarbeiter. Hier setzt immer stärker ein Umdenken ein, den Mitarbeiter nicht nur als Kostenfaktor, sondern als entscheidenden Erfolgsfaktor zu sehen. 


Eine strikte Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben ist durch neue Kommunikationsmittel oft nicht mehr möglich. Auch die längere Lebensarbeitszeit stellt neue Herausforderungen an Mitarbeiter und Unternehmen. Mentale Belastungen nehmen zu, was auch die starke Zunahme von stressbedingten Erkrankungen in den letzten Jahren zeigt. Fehlzeiten und die damit verbundenen Folgen stellen einen erheblichen Wirtschaftsfaktor dar! (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA:Für das Jahr 2011 schätzt die BAuA die volks-wirtschaftlichen Produktionsausfälle auf insgesamt 46 Milliarden Euro bzw. den Ausfall an Bruttowertschöpfung auf 80 Milliarden Euro)

 

Hinzu kommt der demografische Wandel, dessen Auswirkungen sich in den kommenden Jahren immer stärker zeigen werden: Dem Arbeitsmarkt werden zunehmend weniger Beschäftigte mit steigendem Altersdurchschnitt zur Verfügung stehen. So gibt es aufgrund der geburten-schwachen Jahrgänge deutliche Verschiebungen in der Alterstruktur der Beschäftigten: 57,9% aller Erwerbspersonen waren 2010 zwischen 40 und 64 Jahre alt, während deren Anteil 1991 noch bei 43,5% lag. (Quelle: Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung: IAB-Kurzbericht 10/2012). Betriebe stehen immer stärker in gegenseitiger Konkurrenz um gut ausgebildete Fachkräfte!


Umso wichtiger ist, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht nur fachlich fördern, sondern sich verstärkt auch für die Gesundheit der Mitarbeiter engagieren!
Eine Investition in die Gesundheit der Mitarbeiter lohnt sich: Eine Studie der BKK hat gezeigt, dass der Return on investment (ROI, Kosten-Nutzen-Verhältnis) bei der Betrieblichen Gesundheitsförderung bei 1:3 liegt. Studien zu den Krankheitskosten gehen von einem ROI von 1: 2,3 - 1:5,9 aus (siehe auch Metaanalysen Chapman, 2003 und. 2005).

 

Motivation und Leistungsfähigkeit zu fördern und damit die Arbeitsfähigkeit zu erhalten und zu verbessern, ist eine zentrale Herausforderung der Betriebe heute!


 

In 6 Phasen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement! 

 

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